Allgemein ist zu Pads oder Schabraken folgendes zu sagen:

  1. Ein schlecht passender Sattel wird durch ein Pad allenfalls erträglich.
  2. Auch bei einem optimal passenden Pad darf über die Dornfortsätze der Wirbelsäule keine Last übertragen werden. Die Sattelkammer ist immer frei zu halten. Selbst die geringste Last an dieser Stelle kann üble Folgen haben!
  3. Es sind grundsätzlich drei verschiedene Sorten von “Pads“ zu unterscheiden:
    1. Die Auflagefläche vergrößernde Einsätze. Hier sind in erster Linie Leder und Plastikplatten in diversen Stärken zu nennen (solche Einsätze haben wir in unserer Betrachtung insofern berücksichtigt, dass wir immer von einer tragenden Satteloberfläche ausgehen).
    2. Druckverteilende, sich verformende, aber nicht federnde Pads. Beispiele hierfür sind Gelkissen mit flüssiger Füllung und verschiedene Schäume zum Beispiel „Equalizer“. Pads mit diesen Eigenschaften sind anhand Ihrer „Prellhärte“ zu identifizieren. 
    3. Federnd bzw. dämpfende Pads. Beispiele hierfür sind Latex bzw. verschiedene Schaumstoffarten.

Ein optimales Pad berücksichtigt nach unserer Meinung alle drei Komponenten. Da jede Einzelkomponente aber wieder von Gewicht und Auflagefläche abhängig ist, kann nur ein modular aufgebautes Pad, dass auf eine Sattel / Reiter – Kombination abgestimmt ist zu optimalen Ergebnissen führen.

In unserer Berechnung haben wir jedes Pad kurz charakterisiert, so dass es möglich sein sollte eigene Pads anhand der Beispiele einzuordnen.

supacor

Hier sieht man ein Muster der Firma Supracor, die ihre Dämpfungsmaterialien aus sechseckigen Waben aufbaut. Dieses Material hat in unserem Vergleich sehr gut abgeschnitten, da es sowohl ausgleichende und dämpfende als auch federnde Eigenschaften hat.